10 Februar 2026 Blog

Spanische Immobilien Werden Immer Teurer

Spanische Immobilien Werden Immer Teurer

Auch wenn sich die Dynamik anderswo verlangsamt, wird erwartet, dass der Anstieg der Immobilienpreise in Spanien bis zum Ende des Jahrzehnts weiterhin über dem seiner Konkurrenten liegen wird.

S&P Global prognostiziert, dass Spanien bis 2028 die am schnellsten steigenden Immobilienpreise aller bedeutenden europäischen Märkte haben wird. Laut dem jüngsten Bericht der Ratingagentur über die europäischen Immobilienmärkte werden die Preise in diesem Jahr um 9,3 % steigen, mehr als doppelt so viel wie im europäischen Durchschnitt, was Spaniens Position als Land mit der besten Performance auf dem Kontinent festigt.

Nach 2026 wird sich das Wachstum voraussichtlich verlangsamen, aber für europäische Verhältnisse immer noch stark bleiben. S&P prognostiziert für Spanien einen Anstieg der Immobilienpreise um 6,2 % im Jahr 2028 und um 7,4 % im Jahr 2027. Trotz einer spürbaren Verlangsamung liegt der Markt immer noch weit vor den meisten seiner Nachbarn, von denen viele Schwierigkeiten haben, sich von dem Anstieg nach der Pandemie zu erholen.

S&P prognostiziert für ganz Europa einen Preisanstieg von 6,1 % im Jahr 2025 und 4,3 % im Jahr 2026, was eher auf eine langsame Abkühlung als auf eine dramatische Korrektur hindeutet.

Ein Fragmentiertes Bild Von Europa

Der Bericht zeigt, dass der Wohnungsmarkt in Europa nach wie vor sehr ungleichmäßig ist. Länder wie Portugal und Irland verzeichneten einen schnelleren Preisanstieg als erwartet, was zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass ihre Arbeitsmärkte stark waren und die Arbeitslosigkeit einen Rekordtiefstand erreicht hat. Auf der anderen Seite haben schwächere Arbeitsmärkte die Preise in Schweden und Großbritannien beeinflusst.

S&P weist auch auf länderspezifische Angebotsengpässe hin. In der Schweiz ist das Wohnungsangebot nach wie vor praktisch eingefroren. In Deutschland begrenzen hohe Material- und Energiekosten die Zahl der Neubauprojekte. Die Niederlande leiden unter beiden Problemen gleichzeitig. Frankreich unterscheidet sich aus mehreren Gründen, und die politische Instabilität führt dazu, dass die Menschen weniger Vertrauen in ihre Finanzen haben, was vorübergehend zu einem Rückgang der Konsumausgaben führt.

Auch wenn das Wirtschaftswachstum langsamer verläuft und die Kreditaufnahme teurer geworden ist, sind laut S&P die Hauptgründe für den anhaltenden Anstieg der Immobilienpreise nach wie vor stark und unverändert. Immer mehr Menschen benötigen Wohnraum in Spanien, da die Bevölkerung wächst, Familien kleiner werden und die Menschen mehr Geld gespart haben. Gleichzeitig werden aufgrund strenger Vorschriften, langwieriger Genehmigungsverfahren und eines Mangels an Arbeitskräften in der Bauindustrie nicht genügend Wohnungen gebaut.

Eine wichtige Erkenntnis aus dem Bericht ist, dass die Zahl der neu gegründeten Haushalte viel schneller wächst als die Gesamtbevölkerung. In Europa wächst die Zahl der Haushalte etwa 2,5-mal schneller als die Gesamtbevölkerung, ein Trend, der durch die Veränderungen im Lebensstil der Menschen seit der Pandemie noch verstärkt wurde. Dies erklärt, warum die Nachfrage auch in älteren Gesellschaften mit langsamem Bevölkerungswachstum stark bleibt. Diese Vermögenswerte sind weniger überbewertet, aber dennoch nicht besonders günstig.

S&P sagt auch, dass die europäischen Immobilienmärkte derzeit nicht so überteuert sind wie vor vier Jahren. In den Jahren 2021–22 stieg das Verhältnis von Preisen zu Einkommen viel stärker als üblich, was darauf hindeutet, dass die Immobilienwerte in der Eurozone um etwa 10 %, im Vereinigten Königreich um 15 % und in Schweden um 20 % überbewertet waren. Ein Großteil dieses Aufschlags ist inzwischen aufgezehrt.

Trotzdem scheinen Portugal und die Schweiz nach wie vor die am stärksten angespannten Märkte zu sein. Ihre Erschwinglichkeit liegt unter dem europäischen und dem OECD-Durchschnitt, und es gibt kaum Anzeichen dafür, dass sich diese Situation bald verbessern wird. Frankreich und Belgien scheinen zu den am wenigsten bewerteten Ländern zu gehören, aber S&P glaubt nicht, dass diese Situation ewig anhalten wird.

Auswirkungen für Spanien

Die Auswirkungen für Spanien liegen auf der Hand: Robuste Fundamentaldaten, ein begrenztes Angebot und eine anhaltende Nachfrage dürften die Preise vorerst stärker steigen lassen als die Einkommen. Angesichts des begrenzten Potenzials für weitere Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank ist es unwahrscheinlich, dass sich die Probleme bei der Finanzierbarkeit schnell verringern werden. Für potenzielle Käufer bedeutet dies, dass es in Zukunft kaum noch günstige Angebote geben wird; für Immobilienbesitzer und -verkäufer hingegen scheint eine anhaltende Preisstützung fest etabliert zu sein.

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